Villa Sonnenberg

Lenzburg AG

  • Konzeptionsphase
  • Bewilligungsverfahren
  • Bauphase 1 - Rohbau
  • Bauphase 2 - Ausbau
  • Bezugsbereit

Villa Sonnenberg - eine Oase für Kulturschaffende

Die um 1770 im Berner Landhausstil erbaute Villa mit 221 m2 Wohnfläche, Stichbogenfenstern und breit vorragendem Walmdach, befindet sich am Fusse des Goffersbergs, mit Blick auf das Schloss Lenzburg und die Altstadt.

Der romantische Garten mit 2'575 m2 Fläche ist in verschiedene Bereiche gegliedert: Das Entrée mit einer schmuckvollen zweistöckigen Veranda, welcher ein Kiesplatz mit einem Springbrunnen vorgelagert ist. Eine grosszügige Kiesfläche trennt den leicht abfallenden Staudengarten mit Sommerflor und Rosenbeeten vom Gebäude. Mittelpunkt ist eine Brunnenanlage aus Muschelkalk, welche, überschattet von einer Traueresche, symmetrisch von zwei Treppen eingefasst wird. Über diese Treppen gelangt man auf schwungvoll angelegten Kieswegen mit Kalksteineinfassungen, begleitet von Rosengirlanden, zum hölzernen Eckpavillon. Die Intimität dieses Teils ist bestimmt durch die erhöhte Lage und die Stützmauer, welche den dritten und obersten Teil des Gartens, einen einfachen Kiesplatz mit herrlicher Aussicht auf die Altstadt von Lenzburg, abtrennt.

Hier lebte der Kulturschaffende Peter Mieg (Komponist, Maler und Journalist) von 1939 bis 1990 und malte viele seiner Aquarelle. Die nach ihm benannte Stiftung hatte anschliessend bis 2019 hier ihren Sitz. Ganz im Sinne der Stiftung und der Nutzungsidee der neuen Besitzerin, wird die Villa, das dazugehörige Wäschehaus und die Scheune zu einem Ensemble von Grund auf saniert. Dieses wunderschöne Anwesen mit aufwendiger Restaurierung soll zu einem Ort für Kulturschaffende werden. Für Menschen aus den verschiedensten Bereichen, wie Musik und Malerei, aber auch für Schriftstellerinnen und Schriftsteller.